Everest – Bestie Berg am Besten von zu Hause aus gesehen + Gewinnspiel

Everest, der neue Bergsteigerfilm von Baltasar Kormákurs, erzählt eine tragische Geschichte, nach einer wahren Begebenheit, mit sensationellen Ansichten vom höchsten Berg der Welt.

Der Film spielt in den 90er Jahren und handelt von der Expedition von Rob Hall, bei der acht Menschen starben. Es war die Zeit, wo der Himalaya an Popularität zunahm und immer mehr unerfahrene, wohlhabende Halbschuhtouristen auf den Berg begleitet wurden.

Die Besetzung mit Jake Gyllenhaal als Scott Fischer und Jason Clarke als Rob Hall ist gut gelungen. Leider bekam Keira Knightley als Robs Frau, Jan nur eine kleine Rolle.

Schneller, weiter, höher …

Es wird der Himalaya und der Mount Everest in seiner ganzen Pracht zur Geltung gebracht und gleichzeitig der Wahnsinn, der sich auf dem Dach der Welt abspielt, gezeigt. Es ist der Wahnsinn den man regelmäßig aus den Medien wahrnimmt, der sich Jahr für Jahr überbietet. Über den ich bereits hier geschrieben habe.

 

Aufstieg zum Everest - Quelle: http://www.everest-film.de/

Aufstieg zum Everest – Quelle: http://www.everest-film.de/

Menschen wollen Brot und Spiele, Geld spielt keine Rolle, wohlhabende Menschen wollen mit etwas angeben können. Solange die Weltraumreisen noch nicht so gut funktionieren, sind es eben die Mount Everest-Begehungen.

Kostenpunkt: 70.000 US-Dollar pro Besteigung

Die Benutzung der Autobahn auf den Mount Everest kostet: 70.000 US-Dollar. Wieso will man hinauf? Weil er da ist. Auch dieser Film beschäftigt sich wenig mit dem Sinn von solchen Besteigungen.

Nicht der Sturm alleine hat dazu geführt, dass diese Tragödie sich ereignen konnte. Wie die meisten Unfälle in den Bergen entstand auch dieser durch eine Verkettung zahlreicher Fehlentscheidungen.

Effekthascherei statt Thematik

Im Film werden zahlreiche Themen leider zu wenig behandelt: Massenbewegung, Geschäftmacherei sowie Ökoprobleme. Jon Krakauer kommt nicht gerade gut im Film weg und wird weniger als Held, jedoch als vernünftiger Bergsteiger dargestellt. Dabei kommt die harte Bergsteiger-Realität in Extremsituationen hier gut zum Vorschein.

Was bei der Erzählung auf der Strecke bleibt, wird mit den aufregenden Kamerafahrten wieder wett gemacht. Zeitweise hat man das Gefühl am Berg zu stehen oder dem Hubschrauber nachzuspringen.

Fazit und Bewertung

Everest Film DVD

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Der Film ist für jeden Berginteressierten absolut zu empfehlen. Hier gibt es den Film zu kaufen: Amazon.

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Klettertrainingsboard von ANTWORKS

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Gewinnfrage: Wie heißt der Mount Everest auf Nepali?

E-Mail mit Antwort an hello@hochbewegt.com bis 31.01.2016!

Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bart

19. Januar, 2016

Enthusiastischer Bergsteiger und visionärer Unternehmer der online und offline fein kombiniert.

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